Kino Review: what happend to monday

KinoReview

 

Diese Woche gibt es direkt noch eine zweite Kino Review, denn auch What happend to monday startet diesen Donnerstag. Dieser Film stand auch schon auf meiner Sneak-Wunschliste und ich habe mich sehr gefreut, als wir endlich erkannten welchen Film wir an dem Abend sehen durften. 

Der Film

Der Film setzt sich mit der Thematik der Überbevölkerung auseinander. Aufgrund des Klimawandels sind alle natürlichen Ressourcen zerstört wurden und man musste sie durch Genmanipulation verändern. Dadurch steigt die Zahl der Mehrlings Geburten, häufig 6, 7, 8 Kinder. Da die Bevölkerungsdichte so hoch geworden ist, wurde die ein Kind Politik eingeführt. Alle anderen Kinder werden den Familien vom Zuteilungsbüro weggenommen. Terrence hat bei der Geburt seiner sieben Enkelinnen (Siebenlinge) seine Tochter verloren und will nicht auch noch seine Enkelinnen. Er zieht die sieben Mädchen auf und benennt sie nach den sieben Wochentagen: Monday, Tuesday, Wednesday, Thursday, Friday, Saturday und Sunday. Um zu überleben, geben sich alle sieben als Karen Settman, jede geht nur an dem Wochentag aus dem Haus, der ihren Namen trägt. Das hat immer gut geklappt, immerhin sind sie schon über 30, doch dann kommt eines Tages Monday nicht nach Hause.

 

 

Meine Review

Unter dem Titel „What happend to monday“ kann man sicher erst mal nicht viel vorstellen. Der Trailer gab mir ein wenig Aufschluss was mich so erwarten könnte. Am Anfang des Films erkennt man viele Informationen aus dem Trailer, ein grober Zusammenhang wird deutlich. Doch damit endet das Vorwissen auch und de restliche Film befindet sich noch im dunkeln. Bei vielen Filmen stört es mich, dass man viele Handlungsstränge bereits sehr gut vorher erahnen kann. Dadurch geht einiges der Spannung verloren. Bei „What happend to monday“ hingegen, weiß man fast gar nicht was passiert. Warum ist Monday denn jetzt nicht nach Hause gekommen? Sind sie Aufgeflogen, hatte sie einen Unfall? Man weiß es nicht. Und das ist der erste Punkt, warum ich diesen Film so super fand. Ein weiterer Punkt ist die gut umgesetzte Aktion. Es gibt natürlich einiges zu sehen, das was man sieht ist of mal brutal. Aber nicht umsonst ist der Film auch FSK 16. Die einzelnen Kampfszenen sind nicht zu viel, sie ergeben im Filmkontext sinn und passen zur Story, sind aber auch nicht to much. Die schauspielerische Leistung von Noomi Rapace ist wirklich beeindruckend. Sie spielt die sieben Karen Settmans und ihre so verschiedenen Seiten so gut. Dazu kommt, dass der Film wenige Standard Story-Elemente hat. Ein bisschen Liebe ist dabei, aber es ist kein Schwerpunkt wie in vielen anderen Filmen. Das Ende rundet alles noch ein mal. Die Auflösung ist unerwartet, der Abschluss gut gemacht. Zum Schluss darf man auch noch mal ein bisschen lachen. Fazit: Ich kann den Film mehr als empfehlen und dafür kann man auch ruhig ein paar Euro an der Kinokasse lassen, es ist gut investiert.

Film Infos

Filmstart: 07.09.2017

Besetzung: Noomi Rapace (alle Karren Settmans), Glenn Close (Nicolette Cayman), Willem Dafoe (Terrence Settman), Marwan Kenzari (Adrian Knowles)

Drehbuch: Max Botkin, Kerry Williamson

Produzent: Rafaella De Laurentiis, Fabrice Gianfermi, Philippe Rousselet

 

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