Kino Review: Barry Seal Only in America

KinoReview

Aller guten Dinge sind drei, denn hier kommt noch Barry Seal. Kommt wohl auch eher selten vor, dass in einer Woche drei Filme aus der Sneak gleichzeitig starten. Das heißt dann wohl auch, dass es in den nächsten Wochen wahrscheinlich weniger aus der Kino Welt zu berichten gibt. Nächste Woche kann ich nämlich nicht einmal zur Sneak gehen, da ich am städtischen Firmenlauf teilnehme.

 

Der Film

Barry Seal: Only in America basiert auf einer wahren Begebenheit (wie viel aus dem Film aber wirklich passiert ist, weiß man nicht genau). Die Geschichte beginnt 1978 in Amerika, Barry ist Pilot bei TWA, aber ist von dem immer gleichen Trott der Inlandsflüge gelangweilt. Um sich etwas dazuzuverdienen, schmuggelt er Zigarren durch das Land. Eines Tages wird er von Schafer angesprochen, der für die CIA arbeitet. Barry erhält von ihm ein Angebot: er soll über bestimmte Gebiete in Mittelamerika fliegen und Aufklärungsbilder machen. Hierbei lernt er Pablo Escobar und seine Partner kennen. Er fliegt neben seiner Tätigkeit bei der CIA nun auch Drogen nach Amerika. Als er von der DEA verhaftet wird, befreit Schafer ihn. Als Gegenleistung soll er Waffen aus Amerika zu den rechten Contra-Rebellen nach Nicaragua fliegen. In Mena, einem abgelegenen und runtergekommenen Ort in Arkansas, baut er sich mit seiner Familie ein neues Leben im Luxus auf. Doch wie lange können die Geschäfte mit der CIA und gleichzeitig mit einem der berüchtigtsten Drogen Kartellen der Welt, gut gehen?

 

Meine Review

Uns wurde der Film wieder einmal groß angekündigt, da es eine Blockbuster Sneak war und ansonsten kein Blockbuster in den Prognosen zu finden war. Ich habe nicht einmal den Trailer gesehen, sondern nur einige wenige Bilder aus dem Film. Da die Hauptrolle Barry Seal von Tom Cruise gespielt wird, kann man sich bereits einen ersten Eindruck machen, wie man den Film finden wird. Jemand der nicht so auf Tom Cruise steht, wird höchst wahrscheinlich auch diesen Film nicht so sehr mögen. Ungewohnt war die Kameraführung und auch der Zusammenschnitt aus Originalaufnahmen, im Film von Barry selbst aufgenommene Elemente mit einer, den 80ern entsprechenden, Bildqualität und normalen Aufnahmen. Es gab immer wieder witzige Momente, zumindest musste man mal schmunzeln. Zwar war der Film mit seinen 115 Minuten etwas länger, dennoch wurde er nicht langweilig. Alle, die Spanisch sprechen, werden auch alles verstehen. Diejenigen, die auf einen Untertitel angewiesen sind, müssen wohl hoffen, dass er richtig angezeigt wird. Bei uns gab es einen, der aber abgeschnitten war. Also eigentlich war kein Wort zu lesen. Egal, so viel haben wir dadurch nicht verpasst. Für mich ist es ein solider Film, den man sich angucken kann, der keine großen Mängel aufweist, aber auch nicht der große Knaller ist. Ich würde dafür nicht den vollen Kinopreis zahlen, aber für einen gemütlichen Sofaabend ist er super. Und für jeden Tom Cruise Fan sowieso.

Film Infos

Filmstart: 07.09.2017

Besetzung: Tom Cruise (Barry Seal), Jayma Mays (Dana Sibota), Domhnall Gleeson (Monty Schafer)

Drehbuch: Gary Spinelli

Produzent: (unter anderem) Brian Oliver, Doug Davison, Brian Grazer

 

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2 thoughts on “Kino Review: Barry Seal Only in America

  1. Barry Seal hatte ich eigentlich gar nicht so auf dem Schirm, aber die Kritiken zum Film und auch die Aussagen einiger Blogleser haben mich dann echt neugierig gemacht, denn war der Konsens auch überaus positiv. Interessant finde ich ja auch, dass mit den selbstaufgenommenen Videos von Barry, dass ist echt mal was anderes und auch sonst fand ich den Trailer ansprechend.

    Abseits der Leinwand bin ich zwar kein Fan von Tom Cruise, aber seine schauspielerische Leistung ist immer auf dem Punkt und solide und seine Filme wirklich gut, sodass das für mich kein Ausschlusskriterium wäre einen Film nicht zu sehen. Es ist halt sein Job und das sollte man auch getrennt betrachten, tut man bei anderen Branchen ja auch.

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